Vortrag - Die Taufe

Getauft werden nach apostolischem Vorbild nur Gläubiggewordene gemäß dem Wort des auferstandenen Herrn: »Wer da glaubt und getauft wird …«. Das geschieht durch einmaliges Untertauchen wie es noch in den ersten Jahrhunderten nach der Apostelzeit praktiziert wurde. Die Besprengung und das Begießen entbehrt jeder biblischen Grundlage und stammt aus der Epoche der Zwangschristianisierung — und das ist es noch heute, weil im Grunde genommen auch an dem Säugling, der gar nicht gefragt werden kann, Zwang ausgeübt wird.

Die Taufe Jesu
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Petrus, der Mann der ersten Stunde, sagte am Gründungstag der neutestamentlichen Gemeinde als von Gott Bevollmächtigter unter der Leitung des Heiligen Geistes:

»Tut Buße und lasst euch ein jeder auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.« (Apg. 2, 38), denn: »… auf Grund Seines Namens muss Buße zur Vergebung der Sünden bei allen Völkern gepredigt werden …« (Luk. 24, 47).

In der Taufe bezeugt der Gläubiggewordene, die Vergebung der Sünden empfangen zu haben, und lässt sich als Bestätigung im Gehorsam taufen. So haben die Apostel, auch Philippus und Paulus, gepredigt und den Missionsbefehl aus Matth. 28, 19 buchstäblich erfüllt. Sie haben nicht die Aufgabe als Formel wiederholt, sondern hatten verstanden, dass es um den neutestamentlichen Bundesnamen Jesus geht, in dem sich der eine Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist geoffenbart hat und in dem allein das Heil Gottes ist. Denn so hat es der Herr geboten:

»… und taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes …«

Gott ist Vater, doch das ist kein Name. Sohn ist ebenfalls kein Name, sondern was Er ist, und genauso ist Heiliger Geist kein Name, sondern es sind Bezeichnungen. Der eine Name des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, in den hineingetauft werden soll, lautet: Herr Jesus Christus. Das ist die wahre Lehre und Praxis der Apostel.

So wurden im Urchristentum alle auf den Namen Jesu Christi getauft und das, wie es die Kirchengeschichte bestätigt, noch lange nach der Zeit der Apostel.

Euer

Bruder Nikolaj Bromberg

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