Teil 3

Solche der Weisungen an einem Menschen sind immer erfüllt von der Kraft des Segens. Und wir brauchen nicht traurig zu sein, auch in unserer Welt geschehen solche Worte der Weisungen viel häufiger als wir glauben und das Erstaunliche ist, dass man oft erst später erkennt, dass dieses Wort oder jener Satz oder Hinweis, den ich gegeben und gesagt habe, zu einem Wort der Weisung wurde. Der Segen ist das Wort der Heilung, der Heilung, die den Vereinzelten durch die Krankheit aus der Gemeinschaft der Menschen Herausgerufenen, wieder in die Gemeinschaft einführt auch jenseits aller körperlichen Heilungen.

Das segnende Wort der Heilung ist das heilende, das wieder ganzmachende Wort, aber das Entscheidene an diesem Ganzwerden ist, das der Mensch aufgenommen wird in die große Gemeinschaft der Gemeinde, der Welt, der Erde, der Freunde. Das Wort des Segens ist das Wort der Vergebung, das Wort der Neuschöpfung. Der von der Sünde Überwältigte, der die Wunden der Sünde in seinem Körper und in seiner Seele trägt, nicht nur in seiner Seele, auch an seinem Körper, empfängt Vergebung. Aus der Kraft der segnenden Vergebung tritt eine neue Wirklichkeit hervor.

Mögen wir doch alle unsere Worte mit Segen füllen, auf das die Herrlichkeit Gottes unter uns lebendig leuchtet, alles überwältigt, alles erfüllt, das es einmal so sein wird, wie es in der Bibel steht : dass die Gnade und das Licht Gottes die Welt erfüllt; >> das Land ist voll Erkenntnis des Herrn, wie Wasser das Meer bedeckt << (Jes. 11,9; Hab. 2,14; Mos.14,21).

" Echternach war der Meinung, dass der Segen sowohl in der Intentionalität spezifiziert ist auf eine bestimmte Situation und nicht eine dauerhafte Wandlung vollzieht, sondern immer wieder neu auf Erden empfangen wird".

Ich kann nicht sagen, ich bin nun einmal gesegnet worden, und nun gehe ich meiner Wege, ich muß den Segen immer wieder erbitten. Es gibt Segnungen, die sind reif ein für allemal geschehen, und Gott gibt den Segen nicht zurück, aber auch hier trifft zu, beim Ordinationssegen, >> wecke die Gabe, die in dir ist durch Auflegung meiner Hände. >> (2.Tim. 1,6) Segen ist kein Besitz, den man nun einmal erworben hat und geht zu der Tagesordnung über; Sondern ist ein Geschehen, das immer wieder neu empfangen wird, das dadurch auch gefährdet ist, wenn wir ständig in der Situation des wieder- Abweichens und Abfallens stehen. <<

Der Segen ist ein Samenkorn, das der Sämann in die Erde setzt, das bedarf der Kultivierung. Aber es ist einmal da, und es ist grundlegend da, und weil es einmal da ist, wächst es, und deshalb sind unsere Bemühungen darauf gerichtet, den Segen wieder aufzugreifen, aber es ist ein Wiederaufgreifen von dem was einmal geschehen ist. Der Segen vergeht nicht.

Ihr in Christo ergebener Diener Gottes

Bruder Nikolaj Bromberg

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