Mit den Augen des Herzens

Die Frauen begegnen dem auferstandenen Herrn auf dem Weg zum Grabe. Der heilige Apostel Thomas begegnet dem Auferstandenen, als er in seinem Zweifel verlangt, die Wundmale des Gekreuzigten zu sehen und zu berühren.

Der Schächer am Kreuz erfährt des Herrn Liebe und Macht, da er in Ehrlichkeit bekennt, daß wir empfangen, was wir verdient haben, und in dem Schmerz der Kreuzigung zu Christus ruft: Gedenke meiner, o Herr, wenn du kommst in dein Reich. Christus ist auferstanden, rufen wir einander zu. Wahrhaftig ist er auferstanden! Im Bekenntnis der Lippen, im Bekenntnis des Herzens werden wir miteinander der Wahrheit der Auferstehung inne. Aus der Wirklichkeit zu leben, die von der Auferstehung des Herrn Geprägt ist, läßt unser Bekenntnis zur beständigen Praxis unseres Lebens werden.

Wo, wie, wann leben wir in aller Klarheit und Realität aus der Auferstehung des Herrn ? So wir mit den Entschlafenen beten, bekennen wir durch die Tat der Fürbitte die Auferstehung Jesu von Nazareth. Deine Auferstehung haben wir gesehen, wo, wann haben wir sie gesehen ? Mit den Augen des Herzens im Gebet, das uns mit allen verbindet, die uns vorangegangen sind. Christus ist auferstanden; und keiner mehr im Grab. Das Wort, die Stimme des Herrn, durchdringt die Schöpfung, vereinigt die Welt der Entschlafenen und unsere Welt der vergehenden Zeit. Wer mein Wort höret, sagt derHerr, der ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. So rufen wir in Liebe, Zuversicht und Vertrauen denen zu, die uns vorangegangen sind: Laßt uns miteinander beten.

In dem gemeinsamen Gebet des Herrn, mit den heiligen Aposteln, mit unseren Geschwistern, die uns vorangegangen sind in die Herrlichkeit Christi, mit den vor wenigen Tagen und Stunden Entschlafenen erfahren wir: ER ist wahrhaft Auferstanden. Im Gebet, im Bekenntnis des Gebetes begegnen wir Christo; mit ihm sind alle, die er am Karsamstag und heute und jetzt aus der Macht des Todes befreit hat.

ER streckt seine Hand aus, er zieht den heiligen Petrus, den Versinkenden, aus dem Wasser. ER zieht Adam und Eva, einen jeden und eine jede aus der Macht des Todes zu der herrlichen Gemeinschaft, die im Gebet und in der Fürbitte, im Lobpreis Gottes erfährt und gewiß wird:

ER ist wahrhaft auferstanden und keiner ist mehr im Grabe, in der Macht des Todes. Im Gebet treten wir ein in die leuchtende Welt, in das Licht, das aus dem Grabe Christi strömt:

ER ist auferstanden !

Euer

Bruder Nikolaj Bromberg

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